In Eigenleistung haben Blausteiner Feuerwehrleute jetzt eine Zwischenwand im neuen Feuerwehrhaus erstellt. Andere bauten draußen auf dem Gelände des ehemaligen Steinbruchs ein altes Förderband ab, zerlegten die Stahlteile mit Hilfe von Brennschneidern. Der Schrott wird verkauft, der Erlös fließt in die Einrichtung des Bereitschaftsraumes.
Wenn es im zentralen Feuerwehrhaus der Gemeinde Blaustein etwas zu tun gibt, kann Kommandant Hans Danyi auf die Mitarbeit der Aktiven bauen. Er schätzt, dass bis zur offiziellen Einweihung am 27. April rund 1000 Arbeitsstunden zusammenkommen werden. Die Feuerwehr ist für die komplette Baustellenreinigung, die alle drei Wochen fällig ist, zuständig. Sie wird auch noch die Spinde aufstellen und eine Küche einbauen.
Wie Hans Danyi berichtet, beginnt der Umzug in das rund drei Millionen Euro teure Feuerwehrhaus am 5. März. Alle Fahrzeuge und Geräte, die bislang in den Feuerwehrhäusern in Klingenstein und Herrlingen stehen, finden ihren Platz im Neubau. Der wird voraussichtlich vom 10. März an voll nutzbar sein. Dann wird die Funktionalität immer wieder mit Probealarmen getestet. Es ist so vorgesehen, dass mit der Auslösung eines Alarms die Lichter und die Lüftung im Feuerwehrhaus angehen. Auch Warntafeln an der Einfahrt zur B 28 sollen automatisch aktiviert werden und so den Einsatzfahrzeugen das Einbiegen erleichtern. Auf eine Ampelanlage zum Anhalten des Verkehrs wird verzichtet. Denn dann würden auch Feuerwehrleute, die im Privatauto auf der Fahrt zum Gerätehaus sind, in der Schlange stehen.
Was nach dem Auszug der Feuerwehr mit dem Gebäude in Klingenstein passieren wird, ist laut Hauptamtsleiter Thomas Schwäble noch offen. Konkrete Überlegungen gibt es für das Gerätehaus in Herrlingen. Der DRK-Ortsverein Blaustein, der bisher sehr beengt in einem Raum der Ludwig-Uhland-Schule untergebracht ist, soll dort eine neue Heimat finden. Mit einem größeren Raumangebot könnte der Verein seine Aktivitäten ausbauen, meint Vorsitzender Richard Martin. Es ist daran gedacht, neben dem vorhandenen Mannschaftswagen ein weiteres Fahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes in Herrlingen zu stationieren.











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